An sich ist nichts gut oder böse, das Denken macht es erst dazu - Shakespeares Worte

Dieser Satz beinhaltet soviel Wahrheit, doch in der Realität sieht die Welt häufig anders aus. Häufig werden Situationen oder Sachverhalte in Emotionen, ohne Abstand und aus 3000 Meter Flughöhe (Meta-Ebene) bewertet. Dieses „schnelle Denken“ ermöglicht leider nicht, den Sachverhalt in Chancen umzuwandeln. Statt Türen zu öffnen, werden sie häufig geschlossen, eine Trennlinie gezogen und Handelspartner nicht mehr berücksichtigt.

Dabei gibt es genug Techniken, um diese Situation zu umgehen. Freue dich jetzt auf 11 Punkte, die ich zu diesem Thema gefunden habe.

* Um erstmal dem eigenen Körper wieder Energie zu geben und den Kopf frei zu bekommen, helfen Atemtechniken (du kennst den Satz: „erst mal Luft holen“). Hierdurch kann Zeit gewonnen werden, perfekt dazu wäre ein Raumwechsel. Aus der Erfahrung von Christian Bischoff und Tony Robbins hüpfe ich dazu, um meine Emotionen mit Bewegung abzuarbeiten.

* Und da sind wir gleich beim nächsten Punkt. Werde dir über deine Emotionen bewusst. Was tickert dich gerade an der Situation. Bist du gerade wütend, gestresst, enttäuscht oder einfach ängstlich. Hast du eine andere Reaktion erwartet, die nicht eingetroffen ist?

* Zeit nehmen - Ich bin überzeugt, du kennst den Satz „schlaf erstmal eine Nacht darüber“ oder die bekannte „24-Stunden-Regel“

* Blickwinkelwechsel in die Meta-Ebene. Der Versuch, aus verschiedenen Sichtweisen und Perspektiven auf das Geschehen zu schauen, zeigt häufig auch Vorteile auf. Die Konsequenzen werden bewusster, dieses meine ich im Guten und im bösen:-)

* Informationsbeschaffung. Haben wir wirklich alle Sachverhalte auf dem Tisch und verstehe ich den Sinn hinter allen Handlungen? Oftmals werden entscheidende Vorteile und Handlungen nicht sofort erkannt.

* Stärkenentwicklung - Sind die Stärken und Schwächen der einzelnen Personen bekannt und wurden diese Aufgaben talentorientiert zugeteilt? 

* Kennst du deine Red Buttons, oder anders gesagt deine Prioritäten und Werte (Betriebsanleitung für dich selbst). Das hätte dann den Vorteil, dass du das Gesamtbild der Handlung überblicken und entscheiden kannst, ob dieses Ereignis ein wichtiger Bestandteil deines Projektes ist. So verliert man sich nicht in unwichtigen Details.

* Auf spiritueller Ebene hilft die Meditation und Achtsamkeit, nicht voreilig zu bewerten. Hier kann trainiert werden, nicht zu impulsiv zu handeln.

* Planung und Vorbereitung erzeugt Sinnhaftigkeit im Handeln. Im letzten Impuls „Handeln ist wie googeln, nur krasser“ habe ich über die klare Kommunikation und die Erläuterung des Sinns im Tun in Bezug auf my-vpa angesprochen. Jedes Ereignis, welches zu einer Bewertung führt(erst recht in die negative Seite) hat eine Vorgeschichte.

* Daraus resultiert der nächste Punkt, das Reflektieren. Überlege, wo du an Erfahrung gewonnen hast und wo noch Lernprozesse anstehen.

* Rückmeldung einholen, einen Part, der meine Arbeit als Trusted Advisor gut beschreibt. In den letzten Tagen haben meine Coachees erlebt, wie entscheidet es sein kann, vor einer Entscheidung einen vertrauten Menschen anzurufen (Telefonjoker), der mit Fragestellungen und Ideen das Potenzial der Situation aufzeigt und dich Lösungen entwickeln lässt.

* Ja und als letzte Handlung wertschätzende Kommunikationen erlernen, um Konflikte konstruktiv zu lösen.

Viele Punkte, doch jeder einzelne Ansatz hilft schon auf dem Weg, ein besseres Miteinander zu erzeugen.

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